SPD-Landtagskandidatin Karin Küsel war in Sayn unterwegs.

Karin Küsel: Der Weltkulturerbe-Status ist wichtig, die Vereine aber auch!

Datum: 16.01.2021

Foto: privat

Sayn. „Ich setze mich für die Sayner Hütte ein. Die Gießhalle ist das bedeutendste Industriedenkmal unserer Region. Nun ist auch das Eisenkunstgussmuseum auf dem Areal. Schade, dass die tolle Ausstellung `Bunter Guss´ zur Zeit nicht besucht werden kann. Daneben dürfen die Vereine nicht vergessen werden! Das rege Vereinsleben sollte unabhängig von dem Großprojekt gehört und unterstützt werden“, ist sich Karin Küsel, SPD-Direktkandidatin im Wahlkreis 10 Bendorf/Weißenthurm, nach einem Ortstermin in Sayn sicher. Sie wurde von dem jungen Sozialdemokraten Benjamin Lorscheid durch den Stadtteil geführt. Als Karnevalist konnte er aus dem Nähkästchen plaudern und von seinen Erfahrungen berichten, die er in der Krupp’schen Halle wie auch in der Mehrzweckhalle gemacht hatte. Ebenso wurde die Sanierung der Mehrzweckhalle und die geplanten Veränderungen thematisiert. Dem Vereinsleben wäre mit der Sanierung ein großer Gefallen getan, da die Sanierung viele Chancen berge. „Die Vereine und auch die ehrenamtlich Arbeitenden sollten in ihrem Engagement unterstützt werden. Der Rückhalt in der Politik wie auch in der Gesellschaft ist essentiell“, wusste Küsel aus dem eigenen ehrenamtlichen Engagement anzufügen. Auch ein Ausflug zu Schloss, Burg und dem Schlosspark standen auf dem Programm. Im Hinblick auf die Bewerbung für die Landesgartenschau könnten diese wohl ebenfalls Teilflächen des Projekts werden. Eine Landesgartenschau in Bendorf würde viele Möglichkeiten der nachhaltigen Stadtplanung auch für den Stadtteil Sayn eröffnen. Die Landtagskandidatin Karin Küsel verabschiedete sich mit dem Versprechen auf ein zeitnahes Wiedersehen.